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21.12.2018
Radonmessungen Schulhaus und Turnhalle

 

Während rund eines Jahres finden im Schulhaus und in der Turnhalle sogenannte Radonmessungen statt. Die entsprechenden Ergebnisse können Ende 2019 publiziert werden. Die Messungen wurden aufgrund der Revision der Strahlenschutzverordnung veranlasst, welche am 1. Januar 2018 in Kraft trat. Darin werden ein neuer Referenzwert für Radon in Räumen mit längerem Personen-aufenthalt von 300Bq/m3 definiert und Messungen in Schulen und Kindergärten vorgeschrieben. Die Messungen im Kanton Schaffhausen werden vom Interkantonalen Labor durchgeführt. Wird in einem genutzten Raum der Referenzwert von 300Bq/m3 überschritten, so spricht das IKL das weitere Vorgehen mit der Schule und der Gemeinde, bzw. dem/der Gebäudeeigentümer/-in ab. Es werden weitere zeitaufgelöste Messungen nötig, um die genaue Problematik zu analysieren und Massnahmen ergreifen zu können. Kann das Problem nicht mit einfachen Massnahmen (z.B. vermehrtes Lüften, Umnutzung des Raums) behoben werden, so ordnet der Kanton eine Sanierung an.
Pro Schulanlage muss die Radonkonzentration jeweils in allen genutzten Räumen mit Erdkontakt (UG und EG ohne Unterkellerung) sowie stichprobeweise im überliegenden Stockwerk bestimmt werden. Gemessen wird mit Dosimetern, die idealerweise während einem Jahr in den Räumen ausgelegt werden.
Es besteht kein Grund zur Sorge, denn es handelt sich um eine Routinemessung, die nach der Revision der Strahlenschutzverordnung gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Messungen werden nicht aufgrund eines Verdachtes bezüglich eines erhöhten Radonrisikos durchgeführt. Im
Kanton Schaffhausen wird das Risiko einer Referenzwer-tüberschreitung auf dem grössten Teil des Kantonsge-biets als gering eingeschätzt. Ausserdem kann oft schon mit einfachen Massnahmen, beispielsweise mit regelmässigem Lüften, eine gute Raumluftqualität erreicht werden.